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Novi Sad
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Novi Sad (serbisch-kyrillisch Нови Сад [] ; deutsch Neusatz; ungarisch Újvidék; slowakisch Nový Sad) ist die zweitgrößte Stadt in Serbien, die Hauptstadt der Vojvodina und administratives Zentrum des Okrug (etwa Landkreis) Južna Bačka.

Die Universitätsstadt besteht aus den Stadtteilen Novi Sad nördlich der Donau und Petrovaradin am Fuße der gleichnamigen Festung südlich der Donau. Laut Volkszählung von 2011 hat die Stadt 231.798 Einwohner.cite-ref-einwohner2011-1-0[1] Im Großraum der Opština Novi Sad leben 341.625 Einwohner.cite-ref-einwohner2011-1-1[1] Die Stadt wird auch als serbisches Athen bezeichnet.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]

Contents

Bahn
Sport

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Geographische Lage

Die Stadt liegt ca. 70 km nordwestlich von Belgrad auf einer Höhe von 72 bis 80 Metern über dem Meeresspiegel. In Novi Sad mündet der Kleine Batschka-Kanal (als Teil des Donau-Theiß-Donau-Kanalsystems) in die Donau.

Geschichte

Mittelalter

Der Ort entstand im Spätmittelalter im dicht besiedelten Komitat des Königreichs Ungarn durch den Bau des Zisterzienserklosters Belefons als sogenannter kirchlicher Ort. 1526 wurde er von den Osmanen erobert. Deren 150-jährige Herrschaft führte zur Verwüstung und Entvölkerung der Pannonischen Tiefebene. Von den Osmanen geduldete nomadisierende Südslawen übernahmen bestehende Ortschaften oder gründeten neue Siedlungen. Die damaligen Turbulenzen ließen in der Regel jedoch nachhaltige Siedlungen nicht zu. Nach osmanischen Aufzeichnungen (Defter) von 1590 lebten 105 slawische Familien im heutigen Novi Sad.

Habsburgermonarchie

Nach dem Sieg der Österreicher gegen die Osmanen (1697) unter Prinz Eugen bei Zenta (serbisch Senta) und dem anschließenden Friedensvertrag von Karlowitz (1699) musste das Osmanische Reich u. a. die Batschka an Österreich abtreten. Nach Erscheinen des Kaiserlichen Impopulationspatentes („.. zur besseren Auffhelfung, wieder Erhebung und Bevölkerung derselben“) war seitens der Wiener Hofkammer eine sofortige Neubesiedlung der Batschka geplant, die jedoch bald wegen der Vorrangstellung der Militärgrenze (Pantschowa, Temeswar etc.) zurückgestellt wurde.

Bereits 1694 hatte die österreichische Militärverwaltung einen Brückenkopf am gegenüber liegenden Donauufer der Peterwardein-Festung errichtet, um den herum eine Siedlung mit Soldaten, Handwerkern und Händlern heranwuchs, die anfangs Racka Varoš genannt wurde. Auf Deutsch nannte man die Siedlung Ratzenstadt, womit Serbenstadt gemeint war, denn Raizen, Ratzen oder Rac war eine frühere deutsche und ungarische Bezeichnung für die Serben, die Bewohner von Raszien. Später wurde die Siedlung Peterwardeiner Schanze genannt. Um diesen Brückenkopf herum entwickelte sich eine Siedlung mit rund 1000 slawischen Einwohnern, die heutige Altstadt. In den Anfangsjahren waren es überwiegend Serben, da in der gegenüberliegenden Festung Peterwardein (serbisch Petrovaradin) nur Katholiken sich ansiedeln durften.

1716 standen die Osmanen abermals vor Novi Sad, wurden allerdings in der Schlacht von Peterwardein von Prinz Eugen vernichtend geschlagen.

Königliche Freistadt Neoplanta

Am 1. Februar 1748 verlieh Kaiserin Maria Theresia der Stadt die Rechte einer „königlichen Freistadt“ (libera regia civitas) und nannte sie (lateinisch) „Neoplanta“. (“Nominentur Neoplanta” (deutsch: „nennen wir es fortan Neoplanta“)),cite-ref-4[4] ungarisch: Új-Vidégh, deutsch: Ney-Satz. Später wurde der Ort serbisch Novi Sad und bulgarisch Mlada Loza genannt.

Gerüchten zufolge sollen sich die Handwerker und Händler den Status der Freien Kaiserstadt für 80.000 Forint von der Kaiserin abgekauft haben, da sie nicht länger Bewohner einer Militärsiedlung, sondern Bürger einer freien Handelsstadt sein wollten.

Novi Sad entwickelte sich rasch zu einem wirtschaftlichen und vor allem kulturellen Zentrum der Serben. 1765 wurde das erste serbisch-orthodoxe Priesterseminar eingerichtet. Im gegenüberliegenden Nationalpark Fruška Gora gibt es 17 serbisch-orthodoxe Klöster. 1810 wurde das erste serbische Gymnasium in Novi Sad eröffnet. Vuk Stefanović Karadžić schrieb 1817, dass Novi Sad die größte serbische Stadt weltweit sei.

Novi Sad war ein Standort der k.u.k. Armee, hier waren das III. Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 20, das IV. Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 6 sowie Teile des k.k. Landwehr Infanterie-Regiments Nr. 32 stationiert. Am Anfang des 20. Jahrhunderts stellten Deutsche nach Ungarn und Serben die drittstärkste Bevölkerungsgruppe in der Stadt.cite-ref-5[5]

Königreich Jugoslawien

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges fiel das Gebiet um Novi Sad an das neu errichtete Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das sich ab 1929 Königreich Jugoslawien nannte.

Zweiter Weltkrieg

In der Zeit von 1941 bis 1945 war die Stadt vom zu den Achsenmächten gehörenden Königreich Ungarn besetzt. In Novi Sad ließ der ungarische Befehlshaber General Ferenc Feketehalmy-Czeydner vom 21. bis 23. Januar 1942 1246 Zivilisten erschießen, darunter waren 809 Juden, 375 Serben, 8 Deutsche und 18 Ungarn. Mehrere hundert Zivilisten wurden unter das Eis der zugefrorenen Donau geworfen und ertränkt.cite-ref-6[6] Nach dem Einrücken der Partisanen Ende 1944 wurde nahezu der gesamte Teil der verbliebenen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe, welche bis dahin noch nicht geflohen war, vertrieben oder ermordet.

Bombardements der NATO

Novi Sad war während des Kosovokrieges 1999 Ziel von Luftangriffen durch die NATO, wobei unter anderem alle Donaubrücken, die regionale Wasserversorgung (welche 600.000 Menschen versorgte),cite-ref-7[7] das Rundfunkgebäude und die Raffinerie zerstört wurden. Weiter wurden das städtische Krankenhaus, mehrere Grundschulen, eine Kindertagesstätte und mehrere Kinderkrippen durch die Bomben beschädigt.cite-ref-8[8]

Der die Donau querende Verkehr wurde mehr als sechs Jahre lang über eine Pontonbrücke abgewickelt, die nur dreimal wöchentlich für Schiffe geöffnet wurde. Seit der Wiedereröffnung der so genannten Freiheitsbrücke am 11. Oktober 2005 ist die Schifffahrt wieder ungehindert möglich.

Dacheinsturz am Bahnhof 2024 und Folgen

Am 1. November 2024 stürzte das frisch renovierte Vordach des Hauptbahnhofs ein. Dabei starben 16 Menschen, etwa 30 wurden verletzt. Die serbische Regierung ordnete daraufhin für den Folgetag Staatstrauer an.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]cite-ref-11[11] Fachleute und Oppositionelle kritisierten Schlamperei und Korruption bei den Bauarbeiten am Bahnhof. Proteste gegen die Regierung erfolgten bis Mittwoch, 13. August 2025 friedlich, wurden jedoch von organisierten Anhängern der Vučić-Regierung wiederholt tätlich angegriffen, was häufig nicht geahndet wurde. Polizei ging gegen Demonstranten vor. Gebäude von Oppositionellen wurden zerstört. Danach, in der Nacht auf So, 17. August 2025, zündeten Regierungsgegner in Valjevo das Parteilokal von Vučićs Serbischer Fortschrittspartei (SNS) an und beschädigten staatliche Gebäude.cite-ref-12[12]

Verkehr

Bahn

Der Bahnhof Novi Sad liegt an der Bahnstrecke Belgrad–Subotica und ist Ausgangspunkt für Bahnstrecken nach Bogojevo und Orlovat.

Seit 2018 gibt es eine neue Eisenbahnbrücke über die Donau als Teil der Schnellfahrstrecke (bis 200 km/h) Belgrad–Novi Sad, die 2022 eröffnet wurde. Die Fortführung nach Subotica soll im Jahr 2024/2025 in Betrieb gehen. Darüber soll dann auch die Anbindung in Richtung Mitteleuropa erfolgen.


Hauptartikel

:

Dacheinsturz des Bahnhofs Novi Sad

Am 1. November 2024 brach das Vordach des 1964 errichteten und 2024 renovierten Empfangsgebäudes des Bahnhofs Novi Sad von dem Bauwerk ab und begrub zahlreiche Menschen unter sich. Bei dem Einsturz starben 16 Menschen.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] Es besteht der Verdacht, dass die zugrundeliegenden Baumängel auf Korruption zurückzuführen waren.cite-ref-16[16] Von Novi Sad ausgehend protestierten darum Menschen landesweit gegen die SNS-Regierung.cite-ref-17[17]

Stadtverkehr

Von 1911 bis 1958 bestand in Novi Sad ein Straßenbahnsystem mit mehreren Linien. Der Bau eines neuen Straßenbahnnetzes ist in Planung.

Siehe auch

:

Straßenbahn Novi Sad

Bevölkerung

| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1751 | 4000 | [ 18 ] |
| 1805 | – | 13.262 Nichtadlige [ 18 ] |
| 1832 | 17.350 | in 2921 Häusern [ 19 ] |
| 1864 | ≈ 20.000 | verschiedener, gleichberechtigter Religion [ 20 ] |
| 1870 | 19.119 | [ 21 ] |
| 1901 | 29.296 | davon 10.321 Ungarn, 9889 Serben und 6483 Deutsche (meist römisch- oder griechisch-katholischen Glaubens) [ 22 ] |

| Jahr | 1748 | 1767 | 1806 | 1810 | 1813 | 1839 | 1848 | 1891 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mitglieder | 1468 [ 23 ] | 1745 [ 23 ] | 3907 [ 23 ] | 4011 [ 23 ] | 4780 [ 23 ] | 5787 [ 23 ] | 5555 [ 23 ] | 9581 [ 23 ] |

| Jahr | 1763 | 1767 | 1798 | 1806 | 1810 | 1813 | 1849 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mitglieder | 36 [ 26 ] | 45 [ 26 ] | 102 [ 26 ] | 74 [ 26 ] | 75 [ 26 ] | 71 [ 26 ] | 30 [ 26 ] |

Laut der Volkszählung von 2011 waren in der Bevölkerung der Stadt Serben, Ungarn, Slowaken, Kroaten, Roma und andere Ethnien vertretencite-ref-27[27]

| Ethnie | Einwohner | Anteil |
|---|---|---|
| Serben | 269.117 | 78,79 % |
| Ungarn | 13.272 | 3,88 % |
| Slowaken | 6596 | 1,93 % |
| Kroaten | 5335 | 1,56 % |
| Roma | 3636 | 1,06 % |
| Andere | 43.669 | 12,78 % |
| Gesamtbevölkerung | 341.625 | 100 % |

Kultur und Bildung

• Novi Sad ist die Heimat der ältesten serbischen Institution für Kunst und Wissenschaft, der Matica srpska, die 1826 in Budapest gegründet und 1864 nach Novi Sad transferiert wurde.
• Die Universität Novi Sad (mit Außenstellen in Subotica, Zrenjanin und Sombor) wurde 1960 ins Leben gerufen. Sie umfasste im Jahr 2016 13 Fakultäten, in denen etwa 38.000 Studierende eingeschrieben sind. Viele angesehene Wissenschaftler haben in Novi Sad studiert oder dort unterrichtet.
• Im Serbischen Nationaltheater in Novi Sad, gegründet im Jahr 1861, findet alljährlich ein internationales Theaterfestival „Sterijino pozorje“ statt.
• In Novi Sad residiert auch Novosadsko pozorište/Újvidéki színház, ein ungarischsprachiges Theater, gegründet 1974 mit der Idee die kulturelle Identität der Ungarn zu pflegen.
• Museum der Vojvodina (Kunst und Naturgeschichte)cite-ref-28[28]
• „Zmajeve dečje igre“, ein Festival der Literatur für Kinder, findet jährlich in Novi Sad statt.
• Beim Radiotelevizija Novi Sad (Radio-Fernsehen Novi Sad) wird das Programm auf Serbisch, Ungarisch, Slowakisch und Rumänisch gemacht.
• Auf der Festung Petrovaradin befinden sich viele Künstlerateliers. Dort ist auch „Atelje 61“ angesiedelt, ein Atelier für die Herstellung von Tapisserien.
• Auf der Festung Petrovaradin findet mit dem EXIT seit dem Jahr 2000 jedes Jahr das größte Musikfestival Serbiens statt.
Die ehemalige Synagoge wird als Konzerthalle genutzt. Südöstlich des Stadtzentrums befindet sich das Sport- und Geschäftszentrum SPENS, wo neben Sportveranstaltungen und Kongressen auch Konzerte stattfinden.
• Die Gegenwartskunst hat in Novi Sad mit der Art Klinika eine maßgebliche Formation. Dieses Kunstkollektiv rund um den Maler Nikola Dzafocite-ref-29[29] hat in der Ära Milošević als Gruppe Led Art kritische Akzente gesetzt. Im Jahr 2002 entstand die Kunstklinik als letztes Projekt von Led Art.cite-ref-30[30] Nikola Dzafo gewann 2013 den Politika Kunstpreis.cite-ref-31[31]
• In Novi Sad hat auch das Zentrum für Kriegstraumatisierte seinen Sitz. Es versucht Kriegstraumatisierten bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu helfen.
• Novi Sad war 2022 neben Esch (Luxemburg) und Kaunas (Litauen) europäische Kulturhauptstadt.cite-ref-32[32]

Sport

Größter Sportverein in Novi Sad ist der Fußballverein Sportsko Društvo Vojvodina Novi Sad (Sportgesellschaft Vojvodina Novi Sad) – kurz Vojvodina Novi Sad. Er spielt in der SuperLiga, der höchsten Spielklasse im serbischen Fußball. Seine größten Erfolge feierte Vojvodina im jugoslawischen Fußball. Er wurde 1966 und 1989 jugoslawischer Meister.

Vom 15. bis zum 22. Juni 2025 findet in den Messehallen von Novi Sad die 16. Europameisterschaft der Senioren im Tischtennis statt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Đuro Daničić (1825–1882), Philologe
Jovan Jovanović Zmaj (1833–1904), Dichter
Milan Savić (1845–1930), Schriftsteller
Slobodan Jovanović (1869–1958), Jurist, Literat, Historiker und Politiker
Erik Molnár (1894–1966), ungarischer Jurist, Historiker und Politiker
Iván Petrovich (1894–1962), Filmschauspieler und Sänger
Alfréd Kemény (1895–1945), ungarischer Kunstkritiker
• Stjepan Han (1922–1997), Professor
• Boža Melkus (* 1922), Oberbürgermeister von 1957 bis 1962
• Jovan Soldatović (1920–2005), Bildhauer, Professor an der Kunstakademie Novi Sad
Georgije Nedeljkov (1926–2003), Partisan, Architekt, Hochschullehrer an der TU Berlin
Aleksandar Tišma (1924–2003), Schriftsteller
Karl Stengel (1925–2017), ungarisch-deutscher Maler
Rudolf Marić (1927–1990), Schachspieler
Miodrag Pavlović (1928–2014), Dichter, Schriftsteller, Dramaturg und Lektor
Josef Lapid (1931–2008), israelischer Politiker und Justizminister
Erich Kaufmann (1932–2003), deutscher Architekt und Stadtplaner
Dragoljub Ćirić (1935–2014), Schachgroßmeister
Zoltán Berczik (1937–2011), Tischtennisspieler
Norbert Blum (1938–2009), deutscher Bildhauer und Hochschullehrer
Marina Petrowa (* 1939), Schauspielerin
Branko Andrić (1942–2005), Schriftsteller und Künstler
Ladislaus Weiss (1946–2020), deutscher Kunstmaler
Svetislav Pešić (* 1949), Basketballspieler und -trainer
Vladimir Biti (* 1952), Slawist und Hochschullehrer
Andrej Tišma (* 1952), Aktionskünstler
Đorđe Balašević (1953–2021), Liedermacher und Autor
Milorad Krstić (* 1953), Maler
Milovan Savić (* 1953), Mittelstreckenläufer
• Laslo Siladji (* 1953), Bildhauer
Rade Plakalović (* 1960), Fußballspieler und -trainer
Branko Damljanović (* 1961), Schachspieler
Zoran Kurteš (1965–2010), Handballspieler und -trainer
Boris Ninkov (* 1966), Schauspieler und Musiker
Časlav Brukner (* 1967), Physiker
Nemanja Mirosavljev (* 1970), Sportschütze
Šandor Tot (* 1972), Poolbillardspieler
Dragan Tarlać (* 1973), Basketballspieler
Monica Seles (* 1973), Tennisspielerin
• Lena Bogdanović (* 1974), Schauspielerin
Miloš Vučević (* 1974), Politiker, von 2012 bis 2022 Bürgermeister von Novi Sad
Dara Bubamara (* 1976), Sängerin
Andrija Gerić (* 1977), Volleyballspieler
András Ispán (* 1977), Musiker unter anderem bei Divlje Jagode
Veljko Petković (* 1977), Volleyballspieler
Slobodan Soro (* 1978), Wasserballtorwart
Vlada Avramov (* 1979), Fußballspieler
Tihomir Doder (* 1979), Handballspieler
Aleksandar Radenković (* 1979), Schauspieler
Nataša Bekvalac (* 1980), Sängerin
Tijana Bogićević (* 1981), Sängerin
Jelena Popržan (* 1981), Bratschistin, Sängerin, Komponistin und Performerin
Svetislav Verkić (* 1981), Handballspieler
• Branko Andrić (* 1983), Künstler
Milan Stepanov (* 1983), Fußballspieler
Marko Kolarić (* 1984), serbisch-ungarischer Basketballspieler
Iva Obradović (* 1984), Ruderin
Fedor Aranicki (* 1985), Eishockeytorwart
Milan Lukač (* 1985), Fußballtorhüter
Darko Miličić (* 1985), Basketballspieler
Branislav Mitrović (* 1985), Wasserballspieler
Duško Pijetlović (* 1985), Wasserballspieler
Nemanja Džodžo (* 1986), Fußballtorhüter
Nikola Petković (* 1986), Fußballspieler
Mirna Jukić (* 1986), kroatisch-österreichische Schwimmerin
Gojko Kačar (* 1987), Fußballspieler
Mihail Dudaš (* 1989), Leichtathlet
Nenad Minaković (* 1989), Fußballschiedsrichter
Miloš Ćuk (* 1990), Wasserballspieler
Marko Dzomba (* 1990), Saxophonist
Luka Mitrović (* 1993), Basketballspieler
Živan Pešić (* 1993), Handballspieler
Mijat Gaćinović (* 1995), Fußballspieler
Tea Tairović (* 1996), Sängerin des Turbo-Folk
Radoslav Filipović (* 1997), Wasserballtorwart
Mihajlo Mitić (* 1997), Handballspieler
Dominik Dinga (* 1998), Fußballspieler
Milica Gardašević (* 1998), Leichtathletin
Todor Jandrić (* 1998), Handballspieler
Aleksandra Stamenić (* 1998), Handballspielerin
Marko Vignjević (* 1998), Handballspieler
Mihajlo Banjac (* 1999), Fußballspieler
Milan Bomaštar (* 1999), Handballspieler
Milica Emini (* 1999), Hürdenläuferin
Nenad Lalić (* 1999), kroatisch-serbischer Fußballspieler
Allegra Poljak (* 1999), Fußballspielerin
Jovica Nikolić (* 2001), Handballspieler
Luka Rogan (* 2003), Handballspieler
Uroš Kabić (* 2004), Fußballspieler
Nikola Topić (* 2005), Basketballspieler
Lazar Jovanović (* 2006), Fußballspieler
Teodora Kostović (* 2007), Tennisspielerin

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Pavel Jozef Šafárik (1795–1861), Slawist und Dichter, Lehrer und später Direktor des serbischen Gymnasiums in Novi Sad
Josif Runjanin (1821–1878), Militärmusiker, Komponist der kroatischen Nationalhymne, starb in Novi Sad
Lipót Baumhorn (1860–1932), Architekt der Synagoge Novi Sad
Mileva Marić (1875–1948), Physikerin, erste Ehefrau Albert Einsteins, besuchte hier die Höhere Mädchenschule
Milan Begović (1876–1948), Schriftsteller und Dramaturg, war Regisseur am Serbischen Nationaltheater
Milka Ivić (1923–2011), Sprachwissenschaftlerin
• Pavle Ivic (1923–1999), Sprachwissenschaftler
• Bogumil Karlavaris (1924–2012), Maler und Kunstpädagoge, gemeinsame Projekte mit Max Bense
• Vera Zamurović (* 1928), Radiojournalistin, machte ca. 30 Jahre lang Kindersendungen beim Radio Novi Sad
• Mira Banjac (* 1929), Schauspielerin
Dušan Popov (1930–2012), Publizist, Journalist, Preisträger, Sekretär der „Matica Srpska“
Miroslav Antić (1932–1986), Schriftsteller
Stephan Horota (* 1932), Bildhauer, besuchte die Volksschule in Novi Sad
Danilo Kiš (1935–1989), Schriftsteller, arbeitete mehrere Jahre in Novi Sad
Matthias Bronisch (* 1937), Dichter, arbeitete drei Jahre in Novi Sad als Lektor
László Végel (* 1941), Schriftsteller
• Dusko Bogdanović (* 1947), Publizist
Refik Memišević (1956–2004), Ringer, begann seine Karriere in Novi Sad
Djuradj Vasić (* 1956), langjähriger Fußballspieler beim FK Vojvodina
Lepa Brena (* 1960), Sängerin, lebte und arbeitete mehrere Jahre in der Stadt
Ružica Đinđić (* 1960), Politikerin, studierte und arbeitete in der Stadt
Nedeljko Bajić (* 1968), Sänger, lebte mehrere Jahre in der Stadt
Jovo Stanojević (* 1977), Basketballspieler, begann seine Karriere in Novi Sad

Partnerstädte

Novi Sad listet folgende Partnerstädte auf:cite-ref-twins-33-0[33]

| Stadt | Land | seit |
|---|---|---|
| Banja Luka | Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina | 2006 |
| Budva | Montenegro Montenegro | 1996 |
| Changchun | China Volksrepublik Volksrepublik China | 1981 |
| Dortmund | Deutschland Deutschland | 1982 |
| Homel | Belarus Belarus | 2013 |
| Ilioupoli | Griechenland Griechenland | 1994 |
| Modena | Italien Italien | 1974 |
| Nischni Nowgorod | Russland Russland | 2006 |
| Norwich | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | 1989 |
| Pécs | Ungarn Ungarn | 2009 |
| Timișoara | Rumänien Rumänien | 2005 |
| Toluca | Mexiko Mexiko | 2015 |

Siehe auch
Literatur

• Ágnes Ózer: Neusatz – Novi Sad – Kleine Stadtgeschichte. Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum (Hrsg.), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2022, ISBN 978-3-7917-3224-4 (Leseprobe).
• Boško Petrović, Živan Milisavac: Novi Sad – monografija. Novi Sad 1987.
• Milorad Grujić: Vodič kroz Novi Sad i okolinu. Novi Sad 2004.
• Jovan Mirosavljević: Brevijar ulica Novog Sada 1745–2001. Novi Sad 2002.
• Jovan Mirosavljević: Novi Sad – atlas ulica. Novi Sad 1998.
• Mirjana Džepina: Društveni i zabavni život starih Novosađana. Novi Sad 1982.
• Zoran Rapajić: Novi Sad bez tajni. Beograd 2002.
• Đorđe Randelj: Novi Sad – slobodan grad. Novi Sad 1997.
Enciklopedija Novog Sada. Band 1–26. Novi Sad 1993–2005.
• Branko Ćurčin: Slana Bara – nekad i sad. Novi Sad 2002.
• Branko Ćurčin: Novosadsko naselje Šangaj – nekad i sad. Novi Sad 2004.
Sveske za istoriju Novog Sada. Band 4–5. Novi Sad 1993–1994.

Weblinks

Commons

: Novi Sad

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Novi Sad (serbisch/englisch)

Einzelnachweise

cite-note-einwohner2011-11. pod2.stat.gov.rs (PDF; 54 MB).
cite-note-22. Diana Mishkova: We, the People. Politics of National Peculiarity in Southeastern Europe. Central European University Press, 2009, ISBN 978-963-9776-28-9, S. 277–278 (books.google.com – Leseprobe S. 278).
cite-note-33. Serbian Athens. Official Website of Novi Sad, 21. September 2011, abgerufen am 5. Dezember 2013.
cite-note-44. Beatrice Töttossy: Nominentur Neoplanta. In: Fonti di Weltliteratur – Ungheria. Firence University Press, ISBN 978-88-6655-312-0, S. 166 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-55. Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 14. Leipzig 1908, S. 573 (zeno.org).
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